Mittwoch, 21. Juni 2017

Entrümpeln: Tee

Genäht habe ich ja nicht wirklich, aber vor einer Weile habe ich mal unsere unerschöpflichen Teevorräte zusammen getragen, das ist ja auch un-glaub-lich! Ihr könnt das Entrümpeln sicher bald nicht mehr hören - aber das ist einen extra Entrümpelungspost wert... Wir sind ausgesprochene Teetrinker, lediglich Herr B. und der große Sohn trinken Kaffee. Und da wir Sammler sind - auch bei Tee - ist der Vorrat immens! In einem kleinen Regal, griffbereit am Wasserkocher, steht eine Holzkiste mit den "Echten Gesundheitstees" und die Vielgetrunkenen = 13 Packungen


Im Regal obendrüber: 7 Packungen/Dosen


Der Vorrat aus der Speisekammer: links die Lieblingssorten, in den Dosen selbstgetrocknete Kräuter, die alle nicht mehr die Jüngsten sind = 12 Packungen/Dosen


Und dann gibt's da noch die geschenkt bekommenen Spezialitäten, ganz besondere "Blümchen", die eigentlich nach einer Glaskanne rufen, damit sie sich ordentlich entfalten können. Habe ich aber nicht.


Das sind insgesamt unglaubliche 35 Tees! Die selbst getrockneten habe ich teilweise schon mal kompostiert. (6 Sorten) Da gibt's gleich neuefrische, wenn ich möchte. Und wegen der permanenten Versuchung, weitere Großlager anzulegen, hatte ich hier schon mal ein paar Dosen entrümpelt. Und nun machen wir es wie mit dem Pegel in den Alkoholika - immer da, wo das wenigste drin ist, setzen wir an! *kicher*
Pfefferminz-Verbene war ganz lecker.... Ich trinke jetzt mal konsequent die ganzen Reste weg und der Junior hilft trinkt fleißig mit...
PS: bei den Alkoholika konnten wir jüngst auch wieder einen "Erfolg" verzeichnen! :-)


Bis im Teevorrat richtig Luft wird, vergeht noch ein bisschen Zeit. Aber ich werde berichten. Heute streichen wir nur die 6 kompostierten Teesorten ab.


Verlinkt wird bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.

Entrümpelungserfolg 2017 - 798 Teile
6 Sorten Tee
232 Bücher
22 + 1 Zeitschriften
2 Landkarten
1 Kalender
24 Teile Autoschrott
10 Gewürze und -Behältnisse
177 Rezepte
2 Geschirrteile
10 +3 Paar Schuhe
35 Dekorationsobjekte
47 Besteckteile und sonstiger Schubkasteninhalt
25 Schablonen, Muster, Nähanleitungen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 + 2 Flaschen alkoholische Restbestände
12+46 Kleidungsstücke
Tassen
21+9 verfallene Medikamente+Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1+1+1 Kartons


Dienstag, 20. Juni 2017

Wir müssen mal dringend losen....

... denn durch meinen Kurzurlaub ist da nun genug Zeit drüber vergangen. Nur wer den langen Post über das Bücher-Entrümpeln wirklich bis zum Schluss gelesen hatte, kam am Ende bei der versprochenen Verlosung an. Dieses Heft, das ich doppelt habe, soll nun eine neue Besitzerin bekommen:


In der Lostrommel liegen vier Lose - da sind die Chancen ja für jede der Interessentinnen nicht ganz schlecht!


Ich drücke Euch jedenfalls allen die Daumen, denn bei jeder von Euch kann ich mir vorstellen, dass das Heft ein gutes neues Zuhause bekommt! Also los:


Tadaa! Geli wird es sein, die dem Heft von Lynette Anderson ein neues Zuhause gibt. Geli, schicke bitte per Mail Deine Adresse, damit das Heft sich auf den Weg machen kann. Ihr anderen drei: seid bitte nicht traurig! Auch wenn es nur vier Lose waren - nur eins konnte ich ziehen.... :-)

Sonntag, 18. Juni 2017

Gloria's flowers - Kapitel 12

In meinem Nähzimmer ist es ganz still - ich war tagelang überhaupt nur zum Blumengießen drin. Es gab so viel anderes zu tun. Und außerdem waren wir ein paar Tage an der Ostsee....


Die lange Autofahrt hat mir ein bisschen Zeit verschafft, wenigestens an meinen Gloria's flowers ein bisschen zu sticheln. Und das ist die "Ausbeute":


Mir fehlt im Moment ein bisschen der Überblick, wie weit ich bin. Es fehlen noch viele kleine Blumen und ein oder zwei große. Und eben hatte ich auch keine Zeit, der Sache mal nachzugehen, vielleicht klappt das nächsten Monat besser.

Freitag, 16. Juni 2017

Magic cleaning - eine Buchrezension

Das Buch war mir zufällig begegnet - auf irgendeinem Blog, wo es um die Unordnung im Nähzimmer oder um das Ich-habe-zu-viel-Stoff ging. Das ist ja ein Thema, das mich dieses Jahr sehr beschäftigt. Und dann war da plötzlich dieses Buch...


Marie Kondo ist Japanerin und beschäftigt sich schon ihr Leben lang mit Aufräumen. Als Kind war es ihre liebste Beschäftigung, Dinge in Behältnisse zu verstauen, auf- und der Familie hinterherzuräumen. In der ersten Zeit hat sie sich mit Ordnungssystemen beschäftigt, in die man seine Eigentümer verstauen kann, bis sie plötzlich wie vom Blitz getroffen erkannt hat, dass das nichts nützt, weil man sein Zuviel an Gegenständen damit nur aus dem Blick schafft, aber nicht Ordnung in seinem Leben. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die sogenannte Konmarie-Methode, die von ihr inzwischen weltweit gelehrt wird. Frau Kondo verdient tatsächlich ihr Geld mit Aufräumen, das fand ich schon mal interessant. Das Wesentliche daran ist, dass man ERST Entrümpeln muss, um DANN aufzuräumen. Als mögliches "Ordnungssystem" empfiehlt sie übrigens die mir sehr sympathischen Schuhkartons...:-)
Zum Buch:
Zu Beginn erklärt Marie Kondo Sinn und Unsinn verschiedener Methoden, Ordnung ins Chaos zu  bringen. In wunderbar kleinen Kapiteln mit einer tollen Randmarkierung folgt dann eine "Beratung" zur Entrümpelung einmal quer durch's Haus.


Marie Kondo empfiehlt die Entrümpelung von Leicht (Kleidung, Schuhe, Taschen, Bücher, Haushaltswaren) zu Schwer (Schreibtisch, persönliche Unterlagen, Erinnerungsstücke). Das leuchtet ein, obwohl für mich persönlich zum Beispiel das Entrümpeln von Büchern nicht leicht ist. Aber das ist eher ein individuelles Problem.
Die entscheidende Frage, ob ein Gegenstand bei mir bleibt oder nicht, sei die Frage nach dem Glück, sagt Frau Kondo. Macht mich der Gegenstand glücklich? Empfinde ich Freude, wenn ich ihn in die Hand nehme? Um diese Entscheidung treffen zu können, muss ich JEDEN Gegenstand in meinem Haus in die HAND nehmen. Das fand ich im ersten Moment auch recht mühsam und überflüssig, aber beim Austesten hat sich mir der Sinn dieser Idee sehr schnell erschlossen und ich wusste auch sehr schnell, dass selbst Besteckteile mich glücklich machen können - oder eben nicht.
Was mir schon beim Lesen des Buchs aufgefallen ist (und sich beim tatsächlichen Entrümpeln dann bestätigte), ist ihr in meinen Augen leichtfertiger Umgang mit den Ressourcen dieser Erde. Es ist immer nur von "Müllsäcken" die Rede. Wenn man das so macht, ist man natürlich deutlich schneller, als wenn ich für jeden aussortieren Gegenstand eine sinnvolle Nachnutzung suchen möchte.
Frau Kondo schreibt, dass man diese Entrümpelung in einem Rutsch erledigen soll. Natürlich nicht an einem Tag, aber konsequent einmal durch den ganzen Hausstand. Das macht in Verbindung mit der Idee, nicht Zimmer oder einzelne Schränke zu entrümpeln, sondern Kategorien von Gegenständen echt Sinn. Anfangs kam es mir überflüssig vor, alle Gegenstände einer Kategorie an einem Ort zu versammeln, um sich dann zu entscheiden, was man behalten wird. Aber spätestens bei meiner Aktion zur Kategorie Schuhe hatte ich das verinnerlicht! Ich habe während meiner Aussortierungen immer wieder gestaunt, an wie vielen verschiedenen Orten in unserem großen Haus sich Gegenstände einer Kategorie befanden. Putzmittel, zum Beispiel, waren da ganz schlimm! Je mehr Orte umso weniger Durchblick, war eine ganz klare Erkenntnis!
Beim ersten Lesen angeeckt bin ich auch an Marie Kondo's Bescheibung im wertschätzenden Umgang mit ihren Dingen. Dem konnte ich im ersten Moment überhaupt nicht folgen. Aber nach und nach konnte ich bei mir selbst beobachten, dass ich die glücklichmachenden Dinge mit ganz anderen Augen sehe als vorher. Die Schuhe, die ich abends ausziehe, bekommen einen wertschätzenden Gedanken, die schöne Bettwäsche, die ich mag, bekam bei Aufziehen sofort einen fehlenden Knopf ersetzt (hätte ich früher niemals gleich gemacht!). Überhaupt stand plötzlich das Thema Reparieren/Pflegen im Raum. Ich habe viele Sachen in der Hand gehabt, die irgendwie kaputt, angeschlagen, schlechtgängig, schmutzig, löchrig waren. Hopp oder Top? Ich kann ja nix wegwerfen - das hat sich mit der Lektüre dieses Buchs nicht geändert. Also geht nur Reparieren/Pflegen. Bei der Betrachtung meiner Schuhe habe ich tatsächlich meine Gartenschuhe geputzt! Auch die sollen mich noch lange begleiten. Gartenscheren wurden gefettet und Löcher in Shirts repariert...
Zum Umgang mit Kleidung publiziert Marie Kondo eine interessante Methodik - das senkrechte Aufbewahren von Kleidungsstücken. Zur Falttechnik gibt es bei Youtube nette Videos, z.B. dieses hier. Ebenfalls dort gefunden habe ich verschiedene Erfahrungsberichte, von denen mir besonders dieser hier realistisch und praktikabel erscheint.
In manchen Entscheidungen ist mir Marie Kondo zu dicht am Minimalismus verortet. Nein, ich werfe nicht jede Rechnung weg. Und ich behalte auch alle Bedienungsanleitungen der technischen Geräte. Im Umgang mit Unterlagen sind wir hier vielleicht zu sehr im deutschen Bürokratismus verhangen, ich komme jedenfalls nicht mit nur 2 Ordnern und einer Ablage für "Unerledigtes" aus. Ich will auch nicht zwischen leeren Bücherregalen leben oder vor kahlen Wänden, weil ich die Bücherregale verschenkt habe. Das würde mich nicht glücklich machen. Aber die Beschäftigung mit der Konmarie-Methode hat mir echte Aha-Erlebnisse verschafft. Endlich.


Jedes Ding braucht ein Zuhause.
Jede Kategorie nur an einem Ort.
Sich nur mit schönen/geliebten/funktionierenden Dingen umgeben.
Der Papierflut im Haus nicht die Chance zur Ausbreitung geben.


Ob das Aufräumen nach dieser Methode nun "Magic" ist oder nicht - mir hilft es unendlich, wieder den Überblick über das zu gewinnen, was ich besitze, mein Eigentum anders wahrzunehmen und wertzuschätzen und hoffentlich bald abends tatsächlich in ein Zuhause zu kommen, wo nicht überall etwas herum liegt.... Und wenn ich anfangs nicht geglaubt habe, dass das gute Gefühl ein Dauerzustand werden könnte, so muss ich, auch wenn ich noch lange nicht mit allen Kategorien "durch" bin, sagen - es funktioniert tatsächlich. Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für jeden, der glaubt, um ihn herum herrscht immer Unordnung und er besitzt zu viel. Der Dauerzustand wird eine Lebensaufgabe sein, insbesondere weil ich hier nicht allein lebe und nicht jedes Familienmitglied Marie Kondo gelesen hat. Aber: ich bin stolz und zufrieden! Und es ist etwas passiert, mit dem ich nie, nie gerechnet hätte: die Menschen um mich herum beginnen aufzuräumen! Das scheint ansteckend zu sein wie Gähnen... :-)


PS: Ich bekomme weder von Marie Kondo noch vom Verlag Tantiemen. Diese Rezension gibt nichts als meine eigene Meinung wider.
PPS: Wer mehr über die Details meiner persönlichen Entrümpelungsaktion lesen möchte, kann das unter dem Label "Entrümpeln" auf diesem Blog gern tun.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Time for Jane - Block B 3

Zweiter Mittwoch im Monat - Time for Jane. Ich hatte dieses Mal eher wenig Zeit für meine Jane, ständig Termine und diese Entrümpelei! *kicher* Aber ein Blöckchen ist fertig:
Block B3 - Mirror Image


Technisch war das ja keine große Herausforderung. Ein bisschen schief ist er trotzdem. Aber dafür bin ich mit dem Stoff sehr zufrieden.
Die Mitnäherinnen waren sicher fleißiger, aber auch mit einem Blöckchen komme ich irgendwann ans Ziel.... :-)

Sonntag, 11. Juni 2017

Ein fixes Kosmetiktäschchen

Es sollte schnell gehen und brauchte keinen Schnickschnack - ein kleines Kosmetiktäschchen. Ohne Schnitt, ohne alles.


Innen ist es gefüttert mit einem Rest Vorhangstoff, das verleiht zusätzlich Stabilität.


Gewicht: 28 Gramm
Material: aus dem Bestand
Vlies: festes Bodentuch

Samstag, 10. Juni 2017

Ein neues Schlüsselband

Immer noch Return to Romance... weil mein altes Schlüsselband nun endgültig den Geist aufgegeben hat. Nicht nur der Karabiner ist kaputt, sondern nun auch die Seitenkanten des Bandes. Da schimmert inzwischen die blaue Einlage durch.


Mit diesem dunklen Rot-Grau-Schwarz war ich längere Zeit richtig glücklich. Nun habe ich mich vom alten Band verabschiedet - nicht ohne Achtsamkeit, denn es hat mich immerhin zwei Jahre treu begleitet.
Das neue ist wieder gestückelt. Und wird mich hoffentlich wieder für lange Zeit glücklich machen! :-)


Verlinkt wird es bei der Klar-Schiff-Resteparty, denn so etwas kann man prima aus Schnipseln nähen.


Gewicht: 28 Gramm